Sehr erfreuliches Geschäftsjahr

34. Vertreterversammlung der Raiffeisenbank Arnstorf eG – Teils überdurchschnittliche Zuwachsraten

Arnstorf. „Die Raiffeisenbank Arnstorf eG steht auf einem soliden wirtschaftlichen Fundament, der Geschäftsverlauf für das Berichtsjahr war erfreulich, in vielen Bereichen konnten überdurchschnittliche Zuwachsraten erreicht werden“. Diese positive Bilanz für 2019 legte Direktor Wilfried Pex bei der 34. Vertreterversammlung im Stadl des Thalhauser Hofes vor.
Gleichzeitig bedauerte Pex, dass die Mitgliederversammlungen auf Grund von Corona schweren Herzens abgesagt werden musste. Beim Blick auf das laufende Geschäftsjahr zeigte sich der Direktor zuversichtlich, dass die Pandemie nach derzeitiger Einschätzung die künftige Entwicklung der Bank nicht wesentlich beeinträchtigen werde, obwohl die negativen Konsequenzen für die Wirtschaftsleistung umso stärker würden, je länger die Epidemie anhalte.


„Bei uns sind immer noch
Menschen unterwegs“


Die Niedrigzinspolitik werde voraussichtlich auch in den nächsten Jahren anhalten und die Inflation von 1,4 Prozent schlichtweg angespartes Vermögen auffressen, es gebe aber nach wie vor interessante Anlagemöglichkeiten. Für entsprechende Entscheidungen bleibe nach wie vor das persönliche Beratungsgespräch Grundlage der Kundenbetreuung. Mit 80 hoch qualifizierten, größtenteils langjährigen Mitarbeitern einschließlich zwei Azubis seien die fünf Geschäftsstellen in Arnstorf, Simbach, Malgersdorf, Münchsdorf, Roßbach und Gergweis bestens dafür gerüstet. „Bei uns sind immer noch Menschen und keine Maschinen unterwegs“, betonte Wilfried Pex dazu.
Die Zahlen: 5622 Mitglieder und damit 124 neue Teilhaber der Genossenschaftsbank dürfen sich auf 2,5 Prozent Dividende für ihr Geschäftsguthaben freuen. Demnach werden vom Bilanzgewinn in Höhe von 224697 Euro 92405 Euro an Dividenden ausgeschüttet, 82293 Euro werden den gesetzlichen Rücklagen und 50000 Euro anderen Ergebnisrücklagen zugeführt. Die Bilanzsumme hat sich um 7,3 Prozent erhöht und beträgt nun 320 Millionen Euro.
Um stolze 9,9 Prozent auf 241 Millionen sind die Kundengelder angewachsen, der Bestand des betreuten Kundenvolumens inklusive der Anlagen und Kredite bei den Verbundunternehmen hat sich um 10,4 Prozent und damit um 60,1 Millionen auf 636,3 Millionen Euro erhöht. Von den Gesamtsteuern in Höhe von 868000 Euro verbleiben knapp 400000 Euro in Form von Gewerbesteuern in den Kommunen im Geschäftsgebiet. Das freute natürlich die Bürgermeister Ludwig Eder (Roßbach) und Christoph Brunner (Arnstorf) besonders. „Die Zahlen sprechen für die Führung und die Mitarbeiter, ebenso die 125-jährige Tradition der Genossenschaftsbank“, drückte Brunner seine Gratulation zum erfolgreichen Geschäftsjahr aus. Die gute Zusammenarbeit der Marktgemeinde mit der Bank in der Vergangenheit werde sicherlich weitergehen, „denn wir haben in den nächsten Jahren viele Aufgaben vor uns, bei denen wir eine Bank brauchen“, betonte der Arnstorfer Rathauschef.


Unterstützung für
soziale Projekte


„Sehr gelungen mit der Hausmesse am 15. September und der Übergabe von 27000 Euro an 20 soziale Einrichtungen in der Region als absolute Höhepunkte, insgesamt haben wir mit 50750 Euro entsprechende Projekte in der Region unterstützt“, blickte Direktor Pex auf Aktionen im Jubiläumsjahr 2019 zurück.
Nach dem Bericht des Aufsichtsratsvorsitzenden Georg Bauer sprachen sich die Vertreter und Ersatzvertreter einstimmig für die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat aus. Ebenso einstimmig wurde bei den Neuwahlen Helmut Maier als Aufsichtsrat bestätigt. Eine Gedenkminute galt den 66 verstorbenen Mitgliedern des Jahres 2019. − cm